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Muskelfunktionstest / Muskeldehnung

Der Therapeut kann Kraft, Beweglichkeit, Funktion sowie Koordinationsfähigkeit, Gleichgewicht, Sensibilität und Reflexverhalten des Patienten untersuchen. Dies ist mit Hilfe verschiedener Tests und Untersuchungsmethoden möglich. Dabei werden nur die Test angewandt, die zur Ergängzung oder Bestätigung der bereits ermittelten Ergebnisse führen. Mit den jeweiligen Ergebnissen führen sie schliesslich zu einem Befundergebnis.

Der Muskelfunktionstest gibt Auskunft…
…über die Kraft einzelner Muskeln oder Muskelgruppen, die eine funktionelle Einheit bilden
…über das Ausmass und die Lokalisation von Läsionen peripherer motorischen Nerven und über ihren Regenerationsverlauf

ermöglicht ausserdem die Analyse einfacher motorischer Stereotype und bildet die Grundlage für die analytisch vorgehende Physiotherapie zur Reduktion einzelner organisch oder funktionell geschwächter Muskeln und ist zugleich ein Hilfsmittel zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit des getesteten Körperteils.

Statisches Dehnen
ist die am meisten verbreitete Dehnungsmethode. Hier wird eine Position eingenommen und gehalten, die sich ein wenig außerhalb des normal möglichen Bewegungsradius befindet. Das geschieht mit Hilfe einer unterstützenden externen Kraft, sei es durch andere Körperteile, einen Trainingspartner oder mittels Geräten. Während des Haltens einer solchen Position ist es möglich, den Bewegungsradius graduell zu steigern.

Dynamische Dehnung
folgt dem Prinzip des sich verbessernden Bewegungsradius während einer dynamischen Bewegungen. Hier werden die Glieder des Körpers nicht mit Kraft in eine Position gezwungen, sondern die graduelle Verbesserung der Beweglichkeit im Verlauf einer Übung ausgenutzt.

Bei ballistischem Dehnen
werden die Gelenke mit Hilfe von Schwung in Positionen außerhalb des normalen Bewegungsradius gezwungen. Es ist eine sehr kontroverse Art der Dehnung, da das Verletzungsrisiko recht hoch ist. Auch der Dehnungs-effekt selbst ist fragwürdig, da die so leicht überbeanspruchtenMuskeln während der Übung zur Kontraktion neigen.

Isometrisches Dehnen
beinhaltet sehr intensive statische Positionen, daher ist es eine Art statisches Dehnen. Im Gegensatz dazu werden hier jedoch die zu dehnenden Muskeln angespannt, während eine äußere Kraft (meist vom Trainingspartner, aber auch von Hilfsmitteln wie einem Stuhl, dem Boden, einer Wand, usw.) den Körper in Position verharren lässt. Es ist eine Methode für Fortgeschrittene und erfordert Erfahrung und eine sorgfältige Ausführung. Isometrisches verbessert nicht nur den Bewegungsradius sondern auch die muskuläre Kraft.

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